Steigende Energiekosten, globale Unsicherheiten in Zusammenhang mit der Energieversorgung und generell höherer Energiebedarf durch Elektromobilität und Künstliche Intelligenz erfordern Maßnahmen, die zur Energieunabhängigkeit von Unternehmen beitragen.
Wir haben uns daher entschieden, die bestehende PV-Anlage um rund 70 kwp zu erweitern und an den Süd-Fassaden der Hallen 3 und 4 zu errichten, sowie eine Stromspeicheranlage in der Größenordnung von 430 kwh zu implementieren.
Mit dieser Investition stärken wir die Versorgungssicherheit von grüner Energie im Unternehmen, da der PV-Strom an den Fassaden auch im Winter zur Verfügung steht. Gleichzeitig werden CO2-Emissionen reduziert und die Energiekosten nachhaltig gesenkt. Das Projekt stärkt die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit und durch die Montage der PV-Anlage auf den Fassadenflächen wird keine zusätzliche Bodenversiegelung durchgeführt. Unterstützt wird die neue Anlage durch ein innerbetriebliches Energiemanagementsystem, wodurch Stromspitzen geglättet werden können.
Seit 1991 beliefern wir zahlreiche namhafte Unternehmen mit qualitativ hochwertigen Produkten. Da die Anforderungen und vor allem Präzisionserfordernisse und Qualität für Großbauteile für den erneuerbaren Energiesektor ständig steigen, sind wir bestrebt, unsere Fertigungsmöglichkeiten dem Bedarf unserer Kunden entsprechend anzupassen bzw. zu erweitern.
Daneben ist das Thema „Nachhaltigkeit“ ein wichtiger Punkt in unserer Unternehmensphilosophie. Sowohl umweltrelevante Maßnahmen zu setzen, als auch das Unternehmen erfolgreich in die Zukunft zu führen und zusätzliche Arbeitsplätze in unserer Region zu schaffen sowie bestehende Arbeitsplätze zu sichern, ist dabei eine wichtige Säule des Nachhaltigkeitsgedankens und Teil der strategischen Ausrichtung.
Wir investieren daher in den Ausbau des technologischen Angebots, um unseren Kunden auch in Zukunft mit Systembauteilen und Komponenten in höchster Ausführung beliefern zu können.
Die Investition im Projekt „Green!Invest“ umfasst die Anschaffung eines neuen Bearbeitungszentrums (Multitaskingfähig), sowie das Retrofit von zwei bestehenden Bearbeitungsmaschinen, um den steigenden Bedarf an Produkten für die erneuerbare Energie bestmöglich bedienen zu können. Das neue Bearbeitungszentrum kombiniert die präzise Vertikalbearbeitung mit einer Horizontalmöglichkeit und das zeitgleich auf unseren Bedarf. Mit einem Drehdurchmesser von über 3 Metern decken wir in Zukunft einen Systembauteilbearbeitungsbereich ab, der in Österreich in nur sehr geringem Ausmaß verfügbar ist. Dies sichert nicht nur den regionalen Standort durch zusätzliche Fertigungsmöglichkeiten, sondern zudem werden 2 zusätzliche Mitarbeiter:innen eingestellt.
Im Zuge der Investition wird auch eine USV-Anlage installiert, die Qualitätsstelle und die Schleiferei sowie das Werkzeugmagazin entsprechend erweitert. Dieses Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert. Nähere Informationen zum Programm IBW/EFRE – & JTF finden Sie auf www.efre.gv.at.
